
Director of Inclusive & Sustainable Workforce Transformation
Warum Ihr Unternehmen diese Rolle jetzt für die Transformation benötigt
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Die Arbeitswelt steht vor einem tiefgreifenden Wandel: Künstliche Intelligenz, demografische Veränderungen, Fachkräftemangel, Klimakrise und neue Erwartungen der Mitarbeitenden verändern grundlegend, wie Organisationen funktionieren. Viele Unternehmen investieren in Technologie, Tools und Transformationsprogramme – doch der entscheidende Erfolgsfaktor liegt woanders:
Nicht die Technologie entscheidet über den Erfolg der Transformation, sondern wie Sie Menschen im Wandel einbinden.
Genau hier setzt die Rolle eines Director of Inclusive & Sustainable Workforce Transformation an. Sie verbindet drei Perspektiven, die bislang oft getrennt betrachtet werden:
Transformation – Wie verändern sich Strukturen, Prozesse, Skills und Arbeitsmodelle?
Inklusivität – Wer wird gehört, beteiligt und gefördert?
Nachhaltigkeit – Wie gestalten Sie Arbeit so, dass Menschen, Organisation und Gesellschaft langfristig profitieren?
Dieser Artikel zeigt, warum diese Rolle an Bedeutung gewinnt – und was dahinter steckt.
1. Warum „Workforce Transformation“ allein nicht mehr ausreicht
In vielen Unternehmen gibt es bereits Programme wie „Workforce Transformation“, „Future of Work“ oder „New Work“. Häufig liegt der Schwerpunkt auf:
Einführung neuer Technologien (z. B. KI, Automatisierung, digitale Tools)
Steigerung von Effizienz, Produktivität und Kosteneinsparungen
Reorganisation von Strukturen und Rollen
Was dabei oft zu kurz kommt:
Inklusion
Wer wird in der Transformation aktiv mitgenommen – und wer bleibt außen vor?
Wer erhält Zugang zu neuen Aufgaben, Lernangeboten und Karrierechancen – und wer nicht?
Nachhaltigkeit
Wie wirken sich Transformationsentscheidungen auf mentale Gesundheit, Belastung und Sinnempfinden aus?
Passen Arbeitsmodelle und Personalstrategien zu Ihrer Nachhaltigkeitsstrategie (ESG, Klima, soziale Verantwortung)?
Glaubwürdigkeit
Mitarbeitende spüren sehr genau, ob Veränderung mit ihnen oder über sie hinweg gestaltet wird.
Fehlt echte Beteiligung, entstehen Widerstand, Zynismus und „Dienst nach Vorschrift“.
Eine zukunftsfähige Workforce-Transformation muss daher inklusiv und nachhaltig gestaltet werden – nicht als Zusatz, sondern als Grundprinzip.
2. Was bedeutet „Inclusive & Sustainable Workforce Transformation“ konkret?
Inklusiv
Inklusive Workforce-Transformation bedeutet:
Unterschiedliche Perspektiven (Funktionen, Standorte, Hierarchieebenen, diverse Gruppen) werden systematisch einbezogen.
Chancen auf Entwicklung, Mitsprache und Teilhabe sind gerecht verteilt – unabhängig von Rolle, Herkunft, Arbeitszeitmodell oder digitaler Affinität.
Entscheidungsprozesse werden transparent gestaltet: Betroffene werden zu Beteiligten.
Wichtige Fragen für Ihr Unternehmen sind zum Beispiel:
Wer sitzt mit am Tisch, wenn Sie über die Zukunft von Arbeit und Organisation entscheiden – und wer fehlt?
Haben auch „leise Stimmen“ und unterrepräsentierte Gruppen Zugang zu Gestaltungsräumen?
Sind Lern- und Skill-Programme wirklich für alle relevanten Zielgruppen zugänglich – oder nur für eine ohnehin privilegierte Minderheit?
Nachhaltig
Nachhaltige Workforce-Transformation bedeutet:
Transformation wird nicht als einmaliges Projekt, sondern als kontinuierlicher, lernender Prozess verstanden.
Menschliche Belastungsgrenzen, mentale Gesundheit und unterschiedliche Lebensphasen werden ernst genommen.
Die Gestaltung von Arbeit ist eingebettet in eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie (ESG – insbesondere die soziale Dimension).
Leitfragen sind hier:
Wie verhindern Sie, dass Mitarbeitende im Change „verbrannt“ werden?
Welche Auswirkungen haben heutige Entscheidungen auf die Arbeitsfähigkeit und Bindung von morgen?
Wie verbinden Sie wirtschaftliche Ziele mit sozialer Verantwortung?
3. Die Rolle: Director of Inclusive & Sustainable Workforce Transformation
Der Titel klingt zunächst futuristisch – beschreibt aber sehr konkret eine Funktion, die in vielen Organisationen bislang fehlt.
Kernauftrag
Der Director of Inclusive & Sustainable Workforce Transformation…
übersetzt Ihre Unternehmensstrategie in eine menschenzentrierte Transformationsstrategie,
stellt sicher, dass Transformation fair, inklusiv und langfristig tragfähig gestaltet wird,
vernetzt HR, Business, Nachhaltigkeit/ESG und Technologie und bringt diese Perspektiven an einen Tisch.
Typische Verantwortungsbereiche
Transformationsdesign & Roadmap
Entwicklung einer übergreifenden Workforce-Transformationsstrategie (Skills, Rollen, Arbeitsmodelle)
Verankerung von Inklusion & Nachhaltigkeit als feste Kriterien in allen Transformationsentscheidungen
Enge Zusammenarbeit mit HR, IT, Strategie und Operations
Partizipations- & Dialogformate
Aufbau von Formaten, in denen Mitarbeitende aktiv mitgestalten: Future Labs, Co-Creation-Workshops, Employee Panels
Sicherstellen, dass unterschiedliche Zielgruppen (z. B. Blue Collar, Teilzeitkräfte, Remote Teams) angemessen erreicht werden
Transparente Kommunikation: Wo stehen wir? Was ändert sich? Welche Mitgestaltung ist möglich?
Skills & Capability Building
Entwicklung von inklusiven Lern- und Upskilling-Programmen (z. B. für KI-Kompetenz, digitale Skills, Nachhaltigkeitskompetenzen)
Fokus auf Zielgruppen, die bisher wenig Zugang zu Entwicklung hatten
Verzahnung von Lernen mit der täglichen Praxis, statt rein seminarorientierter Angebote
Wellbeing & Belastungssteuerung
Frühes Erkennen von Überlastungsrisiken in Transformationsphasen
Integration von Wellbeing-Maßnahmen wie Resilienz-Trainings, zeitgemäße Arbeitszeitmodelle, Regeln zur Erreichbarkeit
Förderung einer Kultur psychologischer Sicherheit, in der Sorgen und Fragen offen adressiert werden können
Metriken & Governance
Entwicklung von Kennzahlen für inklusive und nachhaltige Transformation, z. B.:
Beteiligungs- und Repräsentationsraten in Projekten
Zugang zu Lernangeboten nach Zielgruppen
Wellbeing- und Engagement-Indikatoren
Verankerung dieser Themen in Governance-Strukturen (z. B. Transformation Boards, ESG-Reporting)
4. Wie unterscheidet sich diese Rolle von „klassischem HR“?
Viele Elemente dieser Rolle wirken vertraut – und doch geht sie deutlich über klassisches HR hinaus:
Starker strategischer Fokus
Die Rolle ist eng an das Top-Management angebunden und gestaltet Unternehmensentscheidungen mit – nicht nur einzelne HR-Prozesse.Brückenfunktion
Sie verbindet Business, HR, Nachhaltigkeit, IT, Kommunikation und Betriebsrat/Gremien – und sorgt dafür, dass Transformation kein isoliertes HR-Thema bleibt.Treiberin des Kulturwandels
Im Mittelpunkt stehen nicht nur Strukturen, sondern vor allem Haltungen:
Wie schaut Ihr Unternehmen auf Menschen in der Transformation – als „Change-Objekte“ oder als Partner:innen auf Augenhöhe?
Während HR häufig im Tagesgeschäft gebunden ist (Recruiting, Administration, Policies), schafft diese Rolle einen klaren Fokus für die zentrale Frage:
Wie gelingt eine Transformation, die wirtschaftlich erfolgreich und menschlich verantwortungsvoll ist?
5. Praktische Hebel für inklusive und nachhaltige Workforce-Transformation
Ein Director of Inclusive & Sustainable Workforce Transformation – oder eine vergleichbare Verantwortlichkeit – kann konkrete Hebel in Ihrem Unternehmen setzen:
5.1 Beteiligung von Anfang an
Systematische Stakeholder-Analysen: Wer ist von der Transformation besonders betroffen?
Einbindung von Mitarbeitenden bereits in der Konzeptionsphase, nicht erst im Roll-out
Einsatz von Co-Creation-Formaten wie Zukunftswerkstätten, Pilotteams oder Fokusgruppen
5.2 Transparente Entscheidungsprinzipien
Entwicklung klarer Leitlinien: Nach welchen Kriterien treffen Sie Transformationsentscheidungen?
Auswirkungen auf Menschen
Langfristige Tragfähigkeit
Chancen- und Zugangsgerechtigkeit
Kommunikation dieser Prinzipien als Teil Ihrer Transformationsstory
5.3 Zugängliche Lernangebote
Upskilling und Reskilling nicht nur für Führungskräfte und „High Potentials“, sondern für alle relevanten Gruppen
Niedrigschwellige Lernformate: kurze Lernnuggets, On-the-Job-Formate, Peer-Learning
Schaffung von Zeitfenstern und Ressourcen – Lernen darf kein „Nice to have“ neben dem Tagesgeschäft sein
5.4 Führungskräfte als Schlüssel
Qualifizierung von Führungskräften in inklusiver, menschenzentrierter Führung
Stärkung im Umgang mit Unsicherheit, Ambivalenz und Emotionen im Wandel
Konkrete Tools: Team-Check-ins, Dialogformate, Entscheidungsleitfäden
5.5 Neue Kennzahlen
Ergänzung klassischer KPIs (Produktivität, Fluktuation, Time-to-Hire) um Human-Sustainability-Kennzahlen, z. B.:
Wahrgenommene Fairness in Veränderungsprozessen
Teilhabe- und Beteiligungsindikatoren
Wellbeing- und Belastungsindikatoren
Regelmäßige Auswertung und transparente Rückmeldung an Mitarbeitende und Führungskräfte
6. Was Ihr Unternehmen jetzt konkret tun kann
Nicht jedes Unternehmen wird sofort eine Position mit dem Titel „Director of Inclusive & Sustainable Workforce Transformation“ schaffen. Entscheidend ist zunächst die dahinterliegende Haltung – und die klare Zuordnung von Verantwortung.
Mögliche erste Schritte:
Selbstcheck
Wie inklusiv und nachhaltig gestalten Sie aktuell Ihre Transformationsprojekte?
Wer sitzt in Steuerungsgremien – und welche Perspektiven fehlen?
Verantwortung bündeln
Benennen Sie eine Person oder ein cross-funktionales Team, das ausdrücklich Verantwortung für „Inclusive & Sustainable Workforce Transformation“ übernimmt – unabhängig von der formalen Stellenbezeichnung.
Mitarbeitende ernsthaft einbinden
Schaffen Sie Formate, in denen Mitarbeitende nicht nur informiert, sondern aktiv beteiligt werden.
Nutzen Sie Feedback systematisch – und machen Sie sichtbar, was daraus folgt.
Transformationsstory erweitern
Erzählen Sie Transformation nicht ausschließlich als technologische oder wirtschaftliche Notwendigkeit, sondern als Chance, Arbeit menschlicher, gerechter und nachhaltiger zu gestalten.
Fazit: Fortschritt braucht Inklusion und Nachhaltigkeit
Technologie – insbesondere KI – wird zweifellos ein zentraler Treiber der Arbeitswelt der Zukunft sein.
Doch ohne Menschen, die diese Veränderungen mittragen, mitgestalten und ihnen vertrauen, bleibt jede Transformation wirkungslos.
Ein Director of Inclusive & Sustainable Workforce Transformation steht sinnbildlich für eine neue Sichtweise:
Fortschritt ja – aber nicht auf Kosten der Menschen.
Tempo ja – aber mit Blick auf langfristige Tragfähigkeit.
Effizienz ja – aber eingebettet in Fairness, Beteiligung und Würde.
Die Frage ist nicht, ob sich Ihre Arbeitswelt verändert.
Die Frage ist: Wie – und für wen.
von Kathrin Lechner | 30.11.2025
3 Key Takeaways aus dem Artikel
Transformation scheitert selten an der Technologie, sondern daran, wie Menschen einbezogen werden.
Inklusion & Nachhaltigkeit sind Business-Faktoren, keine „Nice-to-haves“.
Unternehmen brauchen klare Verantwortlichkeit für eine menschenzentrierte Workforce-Transformation.
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Fachartikel & Impulse

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Hinweis: Das Template bietet eine erste Struktur und Impulse für Transformationsinitiativen. Es ersetzt kein detailliertes Projektmanagement und keine umfassenden Prozess- oder Governance-Guidelines, sondern ergänzt bestehende Projektmanagement-Ansätze um eine menschenzentrierte Perspektive.
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